Maria Schrader wurde 1965 in Hannover als Tochter eines Malers und einer Bildhauerin geboren. Sie besuchte das Matthias-Claudius-Gymnasium in Gehrden, einer Stadt in der Nähe von Hannover, auf dem sie mehrere Jahre in der Theater-AG mitwirkte. Mit 15 Jahren begann sie ihre Schauspielkarriere im Theater.
Es folgte 1983 eine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, die sie aber nach zwei Jahren abbrach. An der Berliner Schaubühne erhielt sie eine Gesangsausbildung bei Mirka Yemen Dzaris.
In der Folgezeit gehörte sie zum Ensemble des Staatstheaters von Hannover. Es folgten Auftritte in Wien, Venedig und Bonn. Im Jahr 1988 gab sie ihr Filmdebüt in der Komödie RobbyKallePaul von Dani Levy, unter dessen Regie sie in insgesamt elf Filmen auftrat.
Ihren ersten Erfolge als Darstellerin feierte sie 1993 mit der Komödie "Keiner liebt mich" von Doris Dörrie. 2005 führte sie erstmals Regie bei der Verfilmung des Bestsellers „Liebesleben“ von Zeruya Shalev.
Im Jahr 1992 erhielt Maria Schrader beim Max-Ophüls-Preis den Darstellerpreis als beste Nachwuchsdarstellerin. Den Bayerischen Filmpreis konnte sie 1994 für "Keiner liebt mich" und 1998 für ihre Rolle in Aimée & Jaguar entgegennehmen. Für ebendiese Darstellung wurde sie mit dem Filmband in Gold als beste Hauptdarstellerin und bei den Internationalen Filmspielen von Berlin mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.